Ausflug Seniorentreff

Jedes Jahr ist unser Tagesausflug ein kleiner Höhepunkt im Jahresprogramm. Am 4. Juli war unser Ziel die Blautopfstadt Blaubeuren, die auch die „Perle der Schwäbischen Alb“ genannt wird. 32 Personen waren bei sonnigem Wetter mit dabei, um Neues zu erleben und einen schönen Tag zu genießen.

Die Busfahrt führte zunächst über die Autobahn und dann über Landstraßen und durch kleinere Albdörfer und zeigte uns eine  schöne Landschaft mit viel Grün.

In Blaubeuren angekommen, besichtigten wir zuerst die Klosterkirche mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten. Die spätgotische Klosteranlage ist zum großen Teil noch so erhalten, wie die Benediktinermönche sie im 15. Jahrhundert anstelle des romanischen Baus aus der Zeit der Klostergründung neu aufgebaut haben.

Besonders beeindruckend war der doppelflügelige Hochaltar – ein bedeutendes Kunstwerk der Spätgotik – und das geschnitzte Chorgestühl aus der Werkstatt Jörg Syrlins des Jüngeren. Im Kapitelsaal brachte uns unser Busfahrer ein musikalisches Ständchen.

Anschließend ging’s weiter zum sagenumwobenen Blautopf. Wir konnten uns von der Blaufärbung überzeugen und hörten die Historie von der Schönen Lau, die das Lachen verlernt hatte. Eduard Mörike hat dieses romantische Märchen verfasst.

Nach dem Mittagessen im Gasthaus „Löwen“ stand eine Panoramafahrt mit dem „Blautopfbähnle“ auf dem Programm. Wir fuhren durch den Klosterhof mit seinen verschiedenen Gebäuden. Dann führte die Fahrt vorbei an den Bleichwiesen, wo früher Wäsche gebleicht wurde, durch das Landschaftsschutzgebiet Ried über Blaubeurens Hausberg, den Rucken. Von hier aus hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und das Rusenschloss. Vorbei am „Klötzle Blei“, einem markanten und geschichtsträchtigen Felsen, ging es weiter über den Panoramaweg mit einem kurzen Spaziergang zum Aussichtspunkt über der  Altstadt. Von hier aus sah man wie die Stadt von bewaldeten Höhenzügen und schroffen Felsen umgeben ist und eingebettet im Talkessel der Urdonau liegt. Danach fuhren wir durch die reizvolle Altstadt zurück bis zum Kirchplatz, wo wir noch eine Kaffeepause einlegten. Frisch gestärkt traten wir über Münsingen und Bad Urach unsere Heimreise an und konnten vom Bus aus nochmals die schöne und malerische Landschaft der Schwäbischen Alb genießen. Gegen Abend kamen wir wieder in Flein an, dankbar für die neuen Eindrücke, für unser frohes Miteinander und den angenehmen Sommertag.

                                                                                                                                  I.M.

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