Familie Hocker im Tschad

Tschad Moundou

Laphia ihr Lieben,

wir sind Familie Hocker (Simon und Deborah mit Noah). Deborah, ist eine gebürtige Harst aus Flein. Sie ist seit 2013 mit Diguna im Tschad tätig. Simon kommt aus Lauchhammer, Brandenburg. Wir beide haben uns 2014 im Tschad kennengelernt. Seitdem arbeiten wir gemeinsam dort.

Seit 2012 ist Diguna mit einem Team im Süden des Landes tätig, der zweitgrößten Stadt im Tschad. Bereits 2009 knüpften wir erste Kontakte, bei dem Aufbau von zwei Radiostationen im Land. Tschad ist geprägt durch Armut, Hitze und den Islam.

Motiviert durch die Worte Jesu: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.“ (Joh.10.10) arbeiten wir mit Kirchen, Gemeinden und Partnermissionen zusammen.

Wir helfen den Kirchen beim Aufbau christlicher Radiostationen und stehen ihnen bei technischen Fragen zur Seite. Mit unserer Partnerkirche (Église évangelique du Tchad = Evangelische Kirche im Tschad) sind noch viele, weitere Stationen in Planung. Das Radio ist immer noch das Medium „Nummer 1“ im Tschad, mit dem man auch die Menschen in den abgelegensten Gebieten mit dem Evangelium, Aufklärungsprogrammen und den Nachrichten erreicht!

Auf Anfrage der Kirchen helfen wir die Evangelisten zum Einsatzort zu transportieren, zeigen christliche Filme Open Air und geben ihnen Traktate mit, damit sie diese an die Menschen verteilen können.

Zur Schulung und Ermutigung kirchlicher Mitarbeiter führen wir Seminare zum Thema: „Arbeit mit Kindern und Evangelisation“ durch. Des Weiteren ermöglichen wir eine 6-wöchige „Mobile Bibelschule“. Diese ist seit 2017 ein fester Bestandteil in unserer Arbeit, da wir gemerkt haben, dass den ehrenamtlichen Mitarbeitern ein biblisches Grundwissen fehlt, um ihre Gemeinden zu stärken.

Seit 2014 gehört die Bläserarbeit auch zur unserer Aufgabe. Damals wurden 16 junge Leute in einer 6-monatigen Ausbildung zu Bläser/Evangelisten ausgebildet. Diese begleiten wir seitdem mit weiteren Schulungen und gemeinsamen Einsätzen.

2021 wird mit einer Optikerin ein neuer Arbeitszweig dazukommen. Wir werden eine kleine Optikwerkstatt einrichten, um es den Menschen zu ermöglichen, eine Sehhilfe zu erwerben.
Damit diese Arbeitsbereiche möglich sind, gibt es noch viele weitere Aufgaben auf unserer Missionsstation, wie die Arbeit in der Werkstatt (KFZ, Elektro, Metall, Holz), Hauswirtschaft, Büro uvm. 

Infos zu Diguna unter www.diguna.de (Die gute Nachricht für Afrika)

Sobald die Situation wegen Corona es zulässt, wollen wir dieses Jahr in unserem Heimataufenthalt ( April – Dezember 2020) einen Gemeindevortrag durchführen, sowie einzelne Gruppen besuchen, wo wir Ihnen einen detaillierten Einblick in unsere Arbeit geben können. (Termin noch offen)

Eure
Familie Hocker (Simon und Debby mit Noah)

Kontakt:
Deutschland
Simon & Deborah Hocker
Grafenbergstr. 10, Flein
Simon.hocker@diguna.de

Wenn Sie unseren Rundbrief erhalten möchten, dann schreiben Sie uns per Mail! Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Lesen Sie hier die letzten Rundbriefe

Rundbrief December 2019

Rundbrief Februar 2020

Rundbrief April 2020

Spenden – Vielen Dank

Sparkasse Dillenburg
BIC HELADEF1DIL
IBAN: DE53 5165 0045 0000 0886 58
Verwendungszweck: Familie Hocker
Bitte Adresse angeben für Spendenbescheinigung.

Zeugnisse aus der Radioarbeit
Basil ist der Radiomoderator im Radio „Bodo“: „Ich durfte 2017 als Lehrer für die mobile Bibelschule ausgebildet werden. Dafür bin ich sehr dankbar. Motiviert und mit viel Bibelwissen kam ich zurück. So wurde ich aufgefordert dies sogleich täglich an unsere Hörer weiterzugeben.“

Radio Moundou
„Anlässlich einer Umfrage unseres Radioteams auf dem großen Markt in Moundou, bestätigten 95% der Muslim-Händler, dass „Radio Bonne Nouvelle“ ihr bevorzugtes Radio sei.“

Zeugnis Mobile Bibelschule
Vizepräsident unserer Partnerkirche Akonso Gaya David: „Beim Vorbereiten auf den Unterricht konnte ich auch noch nach so vielen Jahren als Pastor noch neue, biblische Erkenntnisse gewinnen.“

„Bei unserem ersten Programm durfte ein Pastor der ACT Kirche teilnehmen. Er hat aber leider nie eine pastorale Ausbildung bekommen und hat dadurch sehr viel gelernt in dieser Zeit und ist sehr dankbar dafür.“